Marching Devils e.V.

Pressestimmen

Südhessen Woche vom 22.02.2014

Rhythmus-Gruppe mit Lichteffekten

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Mein Südhessen vom 06.08.11

Die Devils trommeln wieder

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Fastnachtskampagne steht nun schon die Kerbezeit vor der Tür. In den letzten Monaten gaben die Trommler des Marching Devils e.V. Darmstadt ihr Können auf einigen Musik- und Jubiläumsfesten zum Besten. Die Krönung der bisherigen Auftritte, da sind sich alle Mitglieder einig, war der Auftritt auf dem Heinerfest. Dort hatte die junge Gruppe die Ehre, das Abschlussfeuerwerk mit zünftigen Rythmen einzuläuten.
Sie nutzten die ansonsten etwas ruhigeren Monate um weiter an Stücken zu feilen und sich ein neues Programm für das nächste Jahr zu überlegen und einzustudieren. Schließlich wollen die Trommler ihre Zuhörer auch in Zukunft mit ihrer Musik inspirieren und mitreißen. Und wer die Gruppe schon etwas länger kennt weiß, dass auch die Showeffekte nicht zu kurz kommen dürfen.
Nun warten die Mitglieder des Darmstädter Drumcorps Marching Devils e.V. schon voller Vorfreude auf die anstehende Kerbesaison. Wer mehr über die anstehenden Termine oder den Verein erfahren möchte, kann sich gerne auf der Hompage unter www.marching-devils.de informieren.

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Mit Pauken und Trompeten - Neue Nachrichten Bessunger vom 29.04.11

1. Eberstädter Lauscherangriff

EBERSTADT (rhv). Mit einem Paukenschlag startete Eberstadt am
17. April um Punkt 13 Uhr in einen vergnüglichen Sonntag. Begleitet
von strahlendem Frühlingssonnenschein marschierten beim „1. Eberstädter
Lauscher-Angriff“ Trommelcorps und Spielmannszüge aus allen
Himmelsrichtungen in den Ortskern hinein. Zuschauer und -hörer
säumten die Straßen und spazierten unter Musikbegleitung gen
Bezirksverwaltung, nicht ohne dabei schon einmal die ein oder andere
Schaufensterauslage zu begutachten, denn der Gewerbeverein
Eberstadt hatte an diesem Nachmittag zum verkaufsoffenen Sonntag
eingeladen.
Auf dem Platz vor dem Eberstädter Rathaus warteten mehrere hundert
Neugierige auf das Eintreffen der Musikanten. Mit etwas leiseren
Tönen unterhielten dort bereits Chöre sowie das Mandolinen-Orchester
aus Eberstadt die Wartenden. Neben den zahlreichen Eberstädtern
hatten sich auch Bessunger, Heimstättensiedler und Mühltaler
im Darmstädter Stadtteil eingefunden, um diesem besonderen
Musikgenuss zu lauschen und diesen mit einem Bummel durchs verkaufsoffenen
Eberstadt zu verbinden.
Veranstaltet wurde der „Lauscher-Angriff“ von der IG Eberstädter Vereine
und vom Drum-Corps „Marching Devils“ e.V. Auf die Idee zu einer
solchen Veranstaltung waren Andreas Kirsch, Michael Wahlig
und Jörg Retzlaff während eines Weihnachtsessens gekommen. „Wir
wollten in Eberstadt etwas bewegen“, so Jörg Retzlaff von der IG Eberstädter
Vereine, der sich über den großen Erfolg der Veranstaltung
freut. „Mit einem derart starken Besucherandrang habe ich persönlich
nicht gerechnet“, staunte auch Bezirksverwalter Achim Pfeffer
über die Menschenmenge vor seinem Amtssitz. Auch die Organisatoren
waren froh und erleichtert, dass sich ihre monatelange Vorbereitung
gelohnt hatte. „Ein Feuerwerk musikalischer Highlights“, resümierte
Dirk Schurig, Vorsitzender des Drum-Corps „Marching Devils“
e.V. Die „Devils“ hatten ihre Beziehungen spielen lassen und
zwölf Musikgruppen zum kostenlosen Auftreten beim „Lauscher-Angriff“
gewinnen können. Dass es letzten Endes ein paar weniger waren,
lag daran, dass die Gäste vor lauter Euphorie die Osterferien- und
Urlaubszeit nicht berücksichtigt hatten.
Die weiteste Anreise hatten die Guggenmusiker von „Lezz Fezz“ aus
Wernau am Neckar. Ebenfalls mit dabei waren die Drum-Band Büdingen,
die Tamboure Weiterstadt, der Musikzug Blau-Gold aus
Frankfurt-Schwanheim, der Fanfarenzug des KV Pfungstadt, der
1. Darmstädter Spielmannszug, der Dieter-Beßler-Spielmannszug
und natürlich die „Marching Devils“.
„Eine alles in allem gelungene Veranstaltung“, freut sich Jörg Retzlaff.
„Nicht nur die Organisatoren, auch den AH-Fußballern der Germania
Eberstadt nebst Frauen, der TG 07 Eberstadt, Bezirksverwalter
Achim Pfeffer, allen anderen helfenden Händen und den zahlreichen
Sponsoren, die uns zur Seite standen, möchten wir herzlich danken.“
„Wir wurden bereits vielfach gefragt, ob das Event jetzt jedes Jahr
stattfindet“, so Evelyn Schenkelberg, Vorsitzende der IG Eberstädter
Vereine, und muss dies verneinen. „Nicht, dass wir nicht zufrieden
wären mit der Resonanz – wir sind mehr als zufrieden, erleichtert und
wahnsinnig glücklich. Aber bei jährlicher Wiederkehr würde sich ein
solches Ereignis bald totlaufen.“ Außerdem sei der Aufwand für alle
dermaßen groß, dass man gewissen Abstand halten muss. „Vielleicht
in zwei bis drei Jahren wieder“, so Schenkelberg abschließend.
Die Zuhörer jedenfalls genossen den Nachmittag in vollen Zügen.
Vor, während und nach dem Musikfestival nutzten sie die Gelegenheit,
ein wenig zu bummeln und sich in den Eberstädter Geschäften
umzuschauen, die ihre Türen an diesem Tag geöffnet hatten. „Wir haben
es auf jeden Fall gemerkt, dass es neben dem verkaufsoffenen
Sonntag eine weitere Veranstaltung in Eberstadt gab“, so Michael
Knieß von Betten- und Raumausstattung Knieß und Vorsitzender des
Eberstädter Gewerbevereins. „Aber die Konkurrenz aus Pfungstadt
und Darmstadt, die am gleichen Tag geöffnet hatten, spürten wir leider
ebenfalls“, sprach er das leidige Problem der zeitgleich stattfindenden
Verkaufssonntage an. Größtenteils zufrieden zeigten sich die
meisten der teilnehmenden Gewerbevereinsmitglieder – und auch
einige Nicht-Mitglieder, die sich an die Veranstaltung drangehängt
hatten. Es sei zwar nicht unbedingt viel gekauft, aber viel geschaut
worden, so der Tenor. Und das sei letzten Endes ja auch positiv, denn
so könne man Präsenz zeigen und bliebe in Erinnerung, wenn es beim
nächsten Mal zum Einkaufen geht.
Und während die Großen durch die Geschäfte bummelten, suchten
die Kleinen im Hof des Hauses der Vereine Osternester mit süßem Inhalt,
finanziert vom Gewerbeverein Eberstadt und organisiert sowie
versteckt von Claudia und Volker Paulus.
Den verkaufsoffenen Sonntag mit einer weiteren Veranstaltung zu
verknüpfen, war – so konnte man vielerorts hören – auf jeden Fall eine
prima Idee, würde mehr Besucher anlocken und ihnen neben dem
Einkaufserlebnis zusätzlich Unterhaltung bieten. Die Einkaufsbummler
und Musikgenießer aus Eberstadt und Umgebung sahen das wohl
ebenfalls so …

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Alle Presseberichte von 2006 bis 2010 zum ausdrucken und lesen (PDF)

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Künftig mit Anhänger zum Einsatz - Darmstädter Echo vom 26.10.2009


„Marching Devils“: Drumcorps feiert Herbstfest und den neuen Trommel-Transporter – Fastnacht steht vor der Tür

Für Dirk Schurig ist die Trommel nicht einfach ein Begleitinstrument. Vielmehr stehen Rhythmus und Sound im Mittelpunkt, wenn er und seine Kollegen zu den Sticks greifen: Schurig ist Vorsitzender des Drumcorps „Marching Devils“, das am Samstagabend ein Herbstfest veranstaltet hat. Höhepunkt war dabei die Übergabe eines neuen Anhängers, der zum Transport der Instrumente im Gesamtwert von 20 000 Euro dienen soll.

Bisher mussten die voluminösen Trommeln auf fünf bis sechs Autos verteilt werden, mit entsprechendem Aufwand für die Fahrer. „Da passen jetzt alle Instrumente rein“, meint Dirk Schurig. Besonders freut ihn, dass der Anhänger komplett durch Freunde und Gönner finanziert werden konnte. Neun Sponsoren haben sich gefunden, erklärt Schurig. „Die Kosten sind durch Auftritte oder Mitgliedsbeiträge allein gar nicht aufzubringen.“

Rund dreißig Mitglieder haben die „Marching Devils“ derzeit. Gegründet wurde die Gruppe bereits vor 15 Jahren als Trommelcorps der Karnevalsabteilung des SV Eberstadt; 2007 folgte dann der Schritt in die Eigenständigkeit. „Um sich weiterzuentwickeln“, wie Dirk Schurig erzählt. Heute werden auch Bühnenshows geboten, man tritt bei Fastnachts- und Kerbe-Umzügen, auf Hochzeiten, Geburtstagsfeiern oder Betriebsfesten auf. Zwischen dreißig und vierzig Einsätze gibt es im Jahr, vor allem in Südhessen, aber auch in Rheinland-Pfalz.

Bei den wöchentlichen Trainingseinheiten sind alle Altersklassen vertreten, auch viele junge Leute sind aktiv, denn der Verein ist für neue Mitglieder offen. „Man braucht dafür keine Vorkenntnisse, nur ein wenig Taktgefühl und Spaß an der Musik“, meint Dirk Schurig.

Zu den jungen Mitgliedern gehören auch Max (18) und Felix (22) Sobotta, die vor zwei Jahren über Bekannte zu den „Marching Devils“ gekommen sind. „Was ich toll finde: Wir spielen ohne Noten, rein durch Gehör und Sehen“, bekennt Max Sobotta. „Das ist bei anderen Vereinen nicht so.“ Steffen Noll, musikalischer Leiter, ergänzt: „Highlights sind die Auftritte auf dem Land, da tobt das Publikum.“ Denn dort seien Drumcorps nicht so bekannt, um so besser sei die Stimmung. „Die rasten da völlig aus“, blickt Noll auf die vergangene Kampagne zurück.

Die Zeit der Kerbe-Umzüge ist für die drei jetzt zwar vorbei, aber auch in den kommenden Wochen werden sie bei Auftritten unterwegs sein: Fastnacht steht vor der Tür und dann starten die „Marching Devils“ ihre Winterkampagne.

uss